DJ Wörterbuch

Die wichtigsten Begriffe kurz erklärt:

  Antiskating

Regler an Plattenspielern. Durch die Rotation der Platte wird die Nadel nach außen gedrückt (Fliehkraft) und drückt stärker an die äussere Rillenflanke, was sich im Klang bemerkbar macht. Der Antiskating Knopf wirkt der Fliehkraft entgegen.

  ALPS-Fader

Hersteller von leichtgängigen und hochwertigen Mischpult-Fadern. ALPS-Fader sind besonders langlebig.

 

  Beat Counter

Dient zum bestimmen der Taktschläge (BPM) eines Musikstücks. Ein elektronisches Gerät meist durch tappen mit dem Finger ermittelt es die BPM-Zahl. Gemini BPM-Series kann dies auch in Echtzeit durch einen internen Beatcontroller.

  Beatmatching

das Angleichen zweier Musikstücke mit unterschiedlicher Geschwindigkeit und Taktzahl.
 

  Beatjuggling

schnelles einblenden von Takten aus einem anderen Titel in den gerade laufenden Beat.
 

  BPM

Beats Per Minute… die Anzahl der Taktschläge pro Minute in einem Musiktitel… letztlich also die Geschwindigkeit eines Musiktitels.
 

  Cartridge

Hauptteil des Tonabnehmer-Systems, auf diesen wird die Nadel aufgesteckt. Es wandelt die Nadelschwingungen in elektrische Impulse.
 

  Crossfader

Überblendregler zwischen den einzelnen Kanälen eines DJ-Mixers. Dieser ist unten quer am Mixer angeordnet.
 

  CUE

Vorhörkanal, durch den Cue kann man im Kopfhörer das Liedstück vorhören oder an einem CD-Player eine Beatstelle auswählen ohne das man es  auf den Lautsprechern hört.
 

  EQ

Equalizer = Klangregler, besteht aus mehreren Frequenzbändern (Höhen, Mitten, Bässe) je nach Ausführung in DJ-Mixern 3-Band EQ oder in Studio EQ bis zu 32-Band. Durch die größere Anzahl an Bändern kann gezielter einzelne Frequenzen angehoben (verstärkt) oder abgesenkt werden.
 

  Fader

Schieberegler, der im Gegensatz zu Drehreglern eine geradlinige Bewegungsrichtung hat.
 

  Gain-Level

Drehregler zur Voreinstellung des Eingangspegels. Eingangsempfindlichkeit oder Lautstärke. Dient zum Ausgleichen von Lautstärkeunterschieden zwischen den einzelnen Quellen.
 

  Hamsterswitch
oder Reverse
Switch

Der Hamsterswitch dreht die Laufrichtung des Crossfaders um. Er vertauscht die Seiten des Crossfaders, um eine Erleichterung beim Scratchen zu erzielen.
 

  Headshell

Träger für OM-Tonabnehmersysteme. Dieser wird direkt auf den Tonarm gesteckt und an ihm wird das System befestigt z.B. Ortofon OM-Serie. Nicht jedes System hat eine Headshell (Ortofon Concorde-Serie wird direkt an dem Tonarm befestigt)
 

  Kill-Switches

Damit können einzelne Kanäle oder auch bestimmte Frequenzen wie Bass, Mitten, Höhen des Kanals ein- bzw. weggeschaltet werden.
 

  Loop

=Schleife. Meist 4 oder 8 Takte eines Musiktitels, die immer wiederholt einen Basisgroove ergeben oder ein Musikstück, dass eingelesen wird und immer wieder abgespielt werden kann.
 

  Level-Meter

Aussteuerungsanzeige
 

  MIDI

Musical Instrument Digital Interface… Signal zur Steuerung von Musikgeräten. Standard zur Verbindung von Synthesizern und Recording-Equipment
 

  PA

oder auch umgangssprachlich “Front(PA)” genannt. Abk. für Public Adress System. Das ist die gesamte Lautsprecheranlage für öffentliche Beschallung
 

  PFL

Pre-Fader-Listening. Der PFL Schalter schaltet den Kanal zum Vorhören direkt auf den Kopfhörer.
 

  Pitch

Pitch ist die Tonhöhe oder Geschindigkeit bei regelbaren Plattenspielern oder CD-Playern. Dient zur Feinregulierung der Umdrehungszahl, was sich in der Tonhöhe und BPM-Zahl bemerkbar macht.

  Quarzsteuerung

konstanter Gleichlauf eines Plattenspielers.

  RPM

Rounds per minute… Umdrehungen pro Minute

  S-Tonarm

Plattenspieler gibt es mit S-förmigem oder kurzem, geradem Tonarm. Der S-förmige Tonarm hat eine bessere Anpassung an die Plattengeometrie (geringere Abnutzung der Platten). Ein kurzer Tonarm ist zum Scratchen besser geeignet da er weniger aus den Rillen springt.

  Scratching

Das Geräusch, wenn man mit der Hand eine Schallplatte unter der Plattennadel vor und zurück bewegt.

  Shape-Regler
oder Curve-Select

ändert z.B. das Überblendverhalten des Crossfaders. Bei soft erfolgt die Überblendung in der Mitte des Crossfaders, bei hard gleich nach dem Anschlag. Oder Änderung der Lautstärke in Abhängigkeit von der Faderbewegung.

  Slipmat

Plattengroße weiche Scheibe aus Filz oder Neopren, die unter die Platte gelegt wird. Dadurch ist es möglich, die Platte festzuhalten ohne den Plattenteller zu bremsen, was beim loslassen einen Sofortstart an der entsprechenden Stelle des Musiktitels ermöglicht. Um den Gleiteffekt zu erhöhen wird auch oft ein Stück Folie in der selben Form unter die Slipmat gelegt.

  Strobe

kleine Lampe, die auf die Strobe-Markierung des Plattentellers leuchtet und so das exakte einstellen der Geschwindigkeit ermöglicht

  Vinyl

Kunststoff, aus dem Schallplatten hergestellt werden.

  X-Assign

Bei Mixern mit mehr als zwei Kanälen. Der Crossfader kann nur zwischen zwei Kanälen überblenden. Mit diesem Schalter legt man fest zwischen welchen von den z.B. vier Kanälen er überblendet.

Quelle (Auszüge): www.deejay-palace.de

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